i1
i2
Aktuelles
13.12.2014

Apokalypse: 20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda

Wissensvermittlung, Versöhnung und Mahnung nach dem Genozid

2014 gedachte Ruanda des Völkermords vor zwanzig Jahren. In der Hauptstadt Kigali hat sich das Genocide Memorial Center die Aufarbeitung der schmerzhaften Vergangenheit zur Aufgabe gemacht Рals Ort der nationalen Versöhnung und Mahnung an die Welt.

Nach einem Besuch der gr√∂√üten Gedenkst√§tte Ruandas habe ich f√ľr das Presse-Spectrum unter dem Titel Die dunklen R√§ume einen Artikel verfasst, der den Umgang der Nachkriegsgesellschaft mit dem gro√üen Morden von 1994 n√§her untersucht.

14.05.2014

Manndeckung: Volker Finke und die Macht der Vorfahren

Kameruns beschwerlicher Weg zur Fußball-WM 2014

Mit Volker Finke haben Kameruns unbezwingbare Löwen wider alle Erwartungen das WM-Ticket 2014 gelöst. Auf dem Weg nach Brasilien muss der deutsche Trainer jedoch vor allem gegen das Traditionsbewusstsein und die Begehrlichkeiten der mächtigen Eliten kämpfen.

Anl√§sslich der WM 2014 habe ich mich in einem Artikel f√ľr die Schwerpunktausgabe des Fu√üballmagazins ballesterer fm mit dem unheilvollen Zusammenwirken von Politik und Ahnenkult in Kameruns Fu√üball n√§her befasst.

06.05.2014

wahlkabine.at: Finanzierungskrise vor EU-Wahl 2014

√Ėsterreichs beliebteste Politik-Orientierungshilfe k√§mpft ums √úberleben

wahlkabine.at versteht sich als ein zukunftsorientiertes Instrument der politischen Bildung, das auf spielerische Weise die Auseinandersetzung mit politischen Inhalten f√∂rdert und sachliche Information durch Interaktionsm√∂glichkeiten zur Verf√ľgung stellt.

Angesichts des steten R√ľckgangs der √∂ffentlichen Mittel musste ohne Finanzierungsperspektiven ins Jahr 2014 gestartet werden. Als Projektleiter der beliebten Politik-Orientierungshilfe wurde ich vor allem vor der EU-Wahl am 25. Mai 2014 von verschiedenen Medien zur aktuellen Situtation befragt.

Dazu gab es Beiträge im ORF ZIB Magazin, auf derStandard.at und ORF FM4 sowie in der Tageszeitung Der Standard.

01.02.2014

Telegraphenamt: Drei Jahre im Hochofen des Sahel

Globalisierungserkundungen aus der S√ľdperspektive

Von 2011 bis 2013 lebte ich in Kamerun - davon die meiste Zeit in der Region Extreme Nord, irgendwo eingezwickt von Nigeria im Westen und dem Tschad im Osten. Schon vor meiner Ausreise habe ich lange √ľberlegt, auf welche Weise ich die vielen Eindr√ľcke am besten mit der interessierten √Ėffentlichkeit teile. Das musste gut √ľberlegt sein. Denn was berechtigt mich - den "Nassara", wie ich pl√∂tzlich als "Wei√üer" genannt wurde -, √ľber die Menschen und ihren Alltag in diesem f√ľr mich unbekannten Hochofen des Sahel zu sprechen?

Aus diesem Grunde entschloss ich mich bereits Ende 2010 dazu, das virtuelle Telegraphenamt Avenue Kakatare einzurichten, dessen Name einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt Maroua entlehnt ist. In insgesamt zehn Depeschen habe ich mir folglich - in Verbindung von semifiktionaler Erz√§hlung und sachlicher Information - zu verschiedenen Themen, die f√ľr Kamerun und den zentralafrikanischen Raum von Bedeutung sind, Gedanken gemacht.

Diese zehn Beitr√§ge stehen ab sofort in einem Gesamt√ľberblick zur Verf√ľgung.

03.11.2013

Kamingespr√§ch: Wirken f√ľr eine kritische √Ėffentlichkeit

Erfahrungen quer √ľber Generationen, Zug√§nge und Arbeitsfelder

Mit einem Kamingespr√§ch er√∂ffnet die Alternative Medienakademie ihr Veranstaltungsprogramm 2013. Im Mittelpunkt steht das Wirken f√ľr eine kritische √Ėffentlichkeit, f√ľr die sich auch in √Ėsterreich viele Gruppen und Initiativen engagieren.

Gemeinsam mit Peter Bettelheim, Sibylle Summer, Fritz Hausjell, Paula Pfoser, Robert Foltin, Vina Yun und Hakan G√ľrses nehme auch ich daran teil, um √ľber meine Erfahrungen im Rahmen der Netzkulturplattform Public Netbase sowie des Mediencamps zu berichten.

Am Donnerstag, 7. November 2013, 19.30 Uhr in der Rockhgasse 1, 1010 Wien. Eine Veranstaltung von AlMA, KriLit und Republikanischer Club.

Frühere Einträge »